15. Juli 2011

Segeln war nie mein Sport und ich habe mich auch nie dafür besonders interessiert.

Nun hat ein guter Freund, Adre, sich ein Segelboot (Shark24) mit Kajüte gekauft und begann mit der Idee über den Atlantik zu segeln.

Dafür muss natürlich geprobt werden. 2010 begann es mit einer geilen Tour durch Kroatien und einen Abstecher nach Venedig.

2010 kam ich aus Kambodscha wieder und war einiges gewohnt.

Selbst der letzte Tag vor der Abreise war mit Bootsbau gefüllt.

Mit Andres süßen Tochter hatten wir natürlich eine Verantwortung uns zusammen zu reißen.

Die Bilder bei Sturm blieben natürlich aus, da bei Frachtern und viel Wind wenig Zeit für gute Bilder bleibt…

Nun sollte sich 2011 natürlich ein Spektakel wiederholen, denn bisher war jeder Urlaub mit Andre lohnenswert.

Wir fuhren nach Italien und Südfrankreich und machten alles unsicher was in unserer fatfivefingers kam.

Diesmal war kein Kind dabei und uns blieb freie Hand.

Letztlich kann man eigentlich nur sagen, dass die Zeit genutzt wurde und segeln tatsächlich Spaß machen kann, allerdings bleibt es für mich ein Urlaubshobby.

Mir fällt auf, egal wo und was, mit Männerbleiben Reparaturen nie aus!

Home sweet home

9. Juni 2010

Kambodscha

Info:

Ich glaube als Tourist, kann man aufgrund der absoluten Unterentwicklung, gerade im gesamten ländlichen Bereich, und aufgrund der Korruption, Kambodscha zu einem Superurlaub werden lassen. Es stehen einem alle Möglichkeiten offen.

Wenn man hier jedoch länger bleiben will, wird es zwiespältig. Integration ist keine einfache Sache.

Man bleibt der Weiße. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Stories:

Das BBQ

Ich kam wieder und wurde begrüßt durch ein delikates BBQ.

Aufgrund Deines Interesse an dieser Mahlzeit hier meine Zusammenfassung des Hundes:

Gehirn – schmeckt wie Leberwurst

Ohr – ist knusprig

Zunge – ziemlich zäh

Auge – wie altes Eigelb

Nase – wie Kaugummi

Hoden – wie Sehnen

Kardamon per Motorrad

Alex besuchte mich in Kambodscha. Somit holten Matze, Alex und ich uns sogleich Enduro Bikes und fuhren in die Berge.

Wir hatten eine Karte und mit Hilfe der dort lebenden Kambodschaner wollten wir die Berge überqueren und zum Strand.

Nach vielen Gefrage und Rumfahren standen wir nicht etwa im Ort, wo wir sein wollten sondern am Kambodschanisch-Thailändischen Grenzpunkt.

Wir schnackten ein bisschen mit den Thais, betraten ihr Land ohne Pass und auf dem Rückweg fragte ich mich „wo ist eigentlich der Grenzsoldat von Kambodscha?“. Er lag nicht in der Hängematte und war nicht am Grenzposten…

Naja wer braucht schon einen Grenzer?

Mit dem GPS weiter schafften wir nicht unseren Zeitplan einzuhalten, dennoch hatten wir eine Menge Spaß und schweres Terrain. Viele Stürze und sehr großes Glück.

In Mitten der Kardamons mussten wir dann unseren Strandplan fallen lassen und aufgrund von Zeitknappheit zurück.

Siem Riep und Umgebung

Alex besuchte die Tempel von Angkor Wat, ich sparte die 20 Dollar und entspannte mich.

Am nächsten Tag fuhren wir per Roller an den im Norden umkämpften Tempel Preah Vihear.

Die Soldaten begrüßten uns „Journalisten“ sehr freundlich und wir durften am täglichen Leben teilhaben.

Ihr Alltag dürfte etwa dem eines in einer schlechten Kaserne, vor sich hin vegetierenden Soldaten gleich kommen.

Es ist unglaublich wie dämlich militärische Konflikte machen und wie wohl keiner darüber nachdenkt welche Auswirkung sowas auf zukünftige Generationen hat.

Als wir zurück in Battambang waren, genossen wir dann den letzten Abend mit Alex und tranken einen mongolischen Vodka. Dieser Vodka brachte einige Opfer mit sich, nicht alle erreichten die Disco und auch der Fussboden blieb nicht Blitzblank, doch einige schaffte es hin und auch wieder zurück.

Danke an Alex für die geile Zeit.

English

Cambodia is due its possibilities and rural areas a perfect place for doing adventure holiday.

However, living here is not always that wonderful and being and staying the white guy, with all pro and cons is sometimes stressful.

Hot dog

While I was arriving back from my big tour I was welcomed by our Hot-dog BBQ.

It was wonderful and I decided to make a list how he tasted:

Brain – like liver sausage

Ears – is crispy

Tongue – quite dogged

Eyes – like old egg yolk

Nose – like chewing gum

Nuts – like sinews

Cardamons

Finally my old friend from Germany, Alex visited me and we did a cool dirt bike tour through the Cardamons. It was hard terrain and some crashes were of course included.

After some time we had to accept asking Cambodians about the way is not safe. Because, instead of being in a village we arrived at the Thai-Cambodia border.

Finally we decided going on with GPS.

After ending a nice dirt bike tour we went to Siem Riep. Alex visited the temples while I chilled out.

One day we went to the Preah Vihear temple. A temple Thailand and Cambodia are arguing hard about.

The temple has nothing to do with Buddhist traditions or Buddhist culture.

It is a military base camp.

What a strange story…

However, after some good weeks Alex had to leave and we enjoyed the last evening with good Mongolian Vodka.

Not all managed it to the club after the warm up, but that’s what we call collateral damage.

Thanks for the time Alex!

Thailand

Kurze Info:

Thailand mein Nachbarstaat. Hochentwickelt im städtischen Bereich, bietet gerade Bangkok, die  Metropole Süd-Ost Asiens schlechthin, alles.

Thailand ist seit 20 Jahren immer wieder von Demonstrationen und Umsturzversuchen geplagt.

Dieses Mal forderten sogenannte „Rothemden“ Neuwahlen, und somit die Abgabe der Macht des Premiers, der 2005 sich an die Macht putschte. Diese Kämpfe wurden nach langem Hin und Her vor einigen Wochen blutig niedergeschlagen. Bangkok lag in Trümmern.

Story:

Matze und ich schlenderten durch die Straßen und dachten uns wir genießen mal den Konsumrausch. Uns störten weder die Rothemden, noch das Militär. Ganz begeistert von dem Schwellenland wurden wir dann doch überrascht, als Abends plötzlich die Schüsse losgingen. Es war der erste Abend der wirklichen Kämpfe.

Actiongeilheit ließ uns herum rennen.


Am nächsten Tag waren wir im Krankenhaus, da ich eine Untersuchung auf eine seltsame Hautverfärbung machte.

Das Krankenhaus hat neben den Büchershops eine Fressmeile mit

MC Donald’s. Es hat WLAN, Chillecken… Nein, nein, wir saßen da nicht einfach 4 Stunden und genossen Klimaanlage und alles Andere.

Manchmal frage ich mich, ob ich mit Matze eigentlich meine Faulheit zu neuer Blüte verholfen habe.

Doch es riss mich los, Matze musste nach Laos und ich Lisa vom Flughafen abholen und nach Myanmar fliegen.

Myanmar

Info:

Myanmar ist spannend. Wenige Touristen bereisen dieses Land, da seit Jahrzehnten irgendwelche Militärdiktaturen sich abschotten.

Nun beginnt eine allmähliche Öffnung der Politik.

Einreise in das Land ist, wenn man mehr als 24 Stunden bleiben will, nur über einige Flughäfen, unter Anderem Bangkok möglich.

An Bahnübergängen, Verkehrskreuzungen… stehen Militär, schwer bewaffnet. Ein seltsamer Anblick in einem Land, wo jeder Junge 2 Mal im Leben (als Kind und als Erwachsener) zur Manneswerdung ein buddhistisches Kloster besuchen muss.

Sau viele Orte, sowie alle Grenzregionen sind Sperrgebiet und nur mit Sondergenehmigungen und per Flieger zu erreichen. Die Anträge benötigen unglaubliche Wartezeiten.

An den Grenzgebieten gibt es viele verschiedene Völker, Bergvölker, Muslimische Gruppen… Sie sind zwar seit dem letzten Machtkampf anerkannt, werden aber immer noch unterdrückt, verjagt und vermutlich auch schlimmeres.

Fast alle Touristen haben einen unauffälligen Begleiter, der einen beobachtet.

Es muss unser Schutzengel gewesen sein und er blieb mir, trotz meines immer wachen Blickes, unerkannt.

Story:

Als wir zum Wasserfest ankamen wusste ich noch nicht, was mich erwartet. 5 Tage Wasser! Und den 6. Tag auch noch, weil es so schön ist.

Alles wird „sauber“ gemacht, für das Neujahr.

Die sonst so unterdrückten Burmesen drehen hierbei durch.

Sie schreien, tanzen, malen sich an, malen Hunde an und tragen sogar Amerika Flaggen… Oh oh oh.

Irgendwann war auch dieser Spuk vorbei und wir reisten weiter.

Reiten muss übrigens geübt sein… Das Pferd ging da von alleine rein, aber raus war so eine Sache.

Immerhin blieb ich locker, so hatte ich doch nur die Pässe in der Knietasche gehabt.

Mein sanfter Zuspruch „Gutes Pferd, nun aber raus…“, bis hin zu „Lisa, wo ist die Kupplung?“ brachte dieses Ding nicht in Bewegung. War aber auch ein heißer Tag…

Viel erlebt, viel gesehen.

Bagan (Kilometerweite Tempel(-Ruinen))

Von Yangon nach Bangkok und mit dem Nachtzug nach Laos ging es weiter.

Laos

Info:

Laos ist vor 30 Jahren noch das Traveller-Paradies gewesen, bis heute schwärmen alle von diesem Land.

Landschaftlich ähnelt es Kambodscha absolut. Trockenzeit braun und bis 50 Grad, Regenzeit Grün zwischen 30 und 40 Grad.

Die Regierung braucht den Tourismus, keine Frage, doch sie ist relativ streng, wovon man jedoch recht wenig spürt.

Laoten und Touristen dürfen nicht einfach eine Affäre haben, auch dürfen Buddhistische Bräuche nicht einfach so durchgeführt werden.

Laos, genauso entwickelt, wie Kambodscha, nur der Tourismus bringt den Unterschied, es gibt europäische Restaurants, Supermärkte, …

Story:

Nur wenige Tage ausgehalten besuchten wir immerhin den Mekong und seine 4000 Inseln sowie das Bolaven-Plateau.

Am Mekong machte ich eine Fahrradtour, ich mietete mir das rosa Damenrad, absichtlich natürlich und zog los. Ich suchte nach den letzten Süßwasserdelphinen des Mekongs.

Abgesehen davon, dass ich im Nirgendwo ankam, zu wenig Geld dabei hatte und garantiert keine zu Gesicht bekam, sah ich einen Mann mit Gewehr, der sich ganz offenbar am Wegesrand versteckte. Mit dem Rücken zum Weg, um genau zu sein.

Er hielt das Gewehr und zielte auf das Wasser. Ich fragte was er macht (Ich fragte nicht auf Englisch, das konnte er nicht und ich nicht Laotisch, allerdings habe ich entdeckt, dass ganz Urmenschliche Töne, unter Männern immer noch eine gängige Verständigungsvariante sein kann, auch bei starken Alkoholkonsum zu beaobachten!).

Er machte mir deutlich er jage Fische. „So so…“, ich fuhr dann mal weiter, denn so einen Delphin wollte ich nicht sehen.

Mit dem Nachtzug nach Bangkok, ging es ab nach Katmandu, Nepal.

Nepal

Info:

Nepal ist ein unglaubliches Land, so wie alle in dieser Region. Es ist klein und liegt über Indien. Nepal ist das einzige Land der Erde, das niemals kolonialisiert wurde, so hörte ich…?

Ein grünes Land, mit Wäldern, Regenwäldern, Bergen, Eisbergen, Gletschern… Ist ein einziges Spektakel. Durch Naturschutz sind anscheinend Wälder und Tiere gerettet worden.

Zu meiner Zeit dort waren Proteste und Streiks, die Maoisten versuchten den Premier zum Rücktritt zu bewegen.

Nach den letzten Protesten gab es Wahlen, in denen die Maoisten trotz Premier, keine Mehrheit im Parlament stellten. Dies machte das Parlament wohl relativ handlungsunfähig.

Nach Rücktritt des maoistischen Premiers vor einigen Jahren fordern die Maoisten immer mehr den Umsturz des Landes und den Rücktritt des neuen Premiers.

Mit starker Ausmaße an Erpressung und Gewalt, trat der Premier nun zurück.

Wer sich für diese in den deutschen Nachrichten nicht berichtete Lage interessiert, kann sich bei Google informieren, oder auch Lisas Blogpasswort erbitten.

www.wwin.wordpress.com

Story:

Im Flieger lernte ich Olli, einen Kanadier des französischen Teils, kennen.

Wir entschieden uns eine Trekking Tour in Anapurna Gebiet, einen Teil des Himalayas zu machen.

Es war unglaublich endlich wieder Schnee, Berge und Gletscher zu sehen.


Ich bereute nach jedem Tag das Aufstehen und auch das Wandern vom Vortag.

Wir waren Olli, Nabba (unser Guide) und ich, nicht langsam, um es auf dem Punkt zu bringen.

Selbst unser Guide musste zum Genuss des Muskelkaters kommen. Diesen Fakt verkünde ich überall, auch, wenn es gerade gar nicht passt.

Zurücl, in der Hauptstadt angekommen besuchte ich noch das Mädchenheim, in dem Lisa arbeitet.

http://www.parizat-nestling-home.de/

Ich bin überzeugt, dass sie eine unglaubliche Arbeit hier leisten.

Die Mädels werden nach Schulausbildung nicht einfach raus geworfen, sondern erst wenn sie selbstständig sind und ein Handwerk, oder Ähnliches besitzen. Auch sind sie nicht im Heim eingesperrt, und lernen selbstständig zu leben (Kochen, Putzen, Arbeiten…).

Eigentlich nicht eingeplant, wurde ich zum runden Geburtstag meiner Mama und meiner Tante eingeladen und flog, zu guter Letzt nach Indien.

Danke an Lisa für diese unglaubliche Begleitung.

Indien

Info:

Indien ist ein riesiges Land, einfach gigantisch und noch gigantischer ist wohl die Bevölkerungsexplosion.

Das Land hat unglaubliches zu bieten.

Überall sind Männer mit Schnurrbärten und unverständlich-sprechenden Englisch.

Story:

Ich genoss 1 Woche gutes Hotel. Strand, Buffet, Schlafen, Essen, Baden… Alles was mit wenig Bewegung und wenig Asien zu tun hat. O.o

Als eine hübsche Inderin an der Rezeption mir aus heiterem Himmel sagte „es ist nicht gut“ und sich ans Gesicht fasste, arbeitete wieder einmal mein Gehirn auf Hochtouren. Was könnte sie meinen? Meine fehlende Motivation zu lesen, das viele Essen…

Ich fragte was sie meinte, sie fasste sich wieder ans Kinn. Aha! Mein Bart.

Ich lachte und fragte ob ich alles abmachen sollte. „Nein! Nicht den Schnurrbart… der ist gut“

Dies war der Zeitpunkt indem ich erkannte es müssen 2 Punkte geschehen, ich muss mich rasieren und ich muss raus aus Indien, bevor mir ein einsamer Schnurrbart im Gesicht liegt.

Nach kurzer Reise aus dem Hotel in Trivandrum nach Chennai, flog ich entschlossen nach Bangkok.

Von dort aus ging es nach einsamem Biertrinken nach Kambodscha, ich musste erkennen, es gibt keinen Weg drum herum.

Danke an Ronja für den Besuch und danke an Mama und Tante Kirsten für die Einladung!

English:

Thailand is like a strange spot on a picture. The cities are far developed and leave no doubts of its leading position in south-east Asia.

However Thailand is struggling over decades with political fights.

While Matze and me were chilling out, having all western luxury we miss in Cambodia we got into the action, which we loved following with the cameras.

Perhaps it wasn’t that funny, but we liked it like small boys…

Checking something in the hospital led us to a spectacle, we just weren’t used to: Mc Donald’s, other stores and Wifi in hospitals.

However we had to go, Matze continued to Lao and I went to meet Lisa for going to Myanmar.

Myanmar is very special. Over decades military regimes are not really open for western visitors. Now it is opening slowly.

Moving through Myanmar is strange. Police and military are controlling all crossings. Border areas are not to be visited without special permissions and only by plain.

Strange, a country with strong Buddhist traditions is suppressing people so strong.

However, Lisa and I enjoyed the water festival for 5 days. Everybody is washing everything clean for the traditional New Year.

The people are dancing, screaming, painting animals… just completely crazy.

While we went horse riding I had to learn, horse riding shall be learnt first before jumping on.

Actually, the way into the water was not decided by me. (Horse-water-pic)

The trip went on, over Bangkok to Lao for some days.

Lao was once a traveler paradise, but I feel it’s quite touristic now and Cambodia might become the new Lao soon.

However Lisa and I enjoyed the powerful Mekong and travelled a bit in southern Lao.

On a bike trip I tried to find some dolphins, but I didn’t manage. I guess that was the point when I lost motivation for this country…

After some days we headed back to Bangkok to fly to Kathmandu.

Nepal is a lovely country with woods, water, mountains, just everything I love about nature.

I meet a French-Canadian in the plain and we decided to go trekking in the Anapurna with a guide. The guide was great and in the end rather a friend than a guide.

I enjoyed this incredible nature and the sports.

Well, actually we all were after 2 days already really sore, but we went on to the Anapurna Base Camp.

Meanwhile strikes of the Maoists were going on and actually unpredictable.

However, we managed flying back into the capital. There, I visited the girls-orphanage Lisa is working with.

It is incredible what work they are doing and how wonderful the harmony was felt, just in some hours…

However after some very good days, I had to leave.

I went surprisingly to India, due an invitation of my mom and my aunt to their birthday.

India was relaxing and good food for a week in a beautiful hotel with beach and buffet. Actually it for sure wasn’t the real India for most of my time there.

India, the country of people with mustaches was not visited for a long time by me.

I headed off from Chennai to Bangkok and after some lonely beers; I finally arrived back to Cambodia.

Zeit fliegt

5. April 2010

Langsam aber sicher fliegen die Wochen vorbei.

Neuigkeiten sind im Alltag rar.

Mittlerweile 7 Monate hier, bleiben nur noch 4.

Liste der Dinge, die mir fehlen:

Döner

gute Schokolade

Käse

meckernde Deutsche.

Dieses Land hat vieles zu bieten. Wenig Stress, viel Zeit und eigene Regeln.

Doch eigentlich bemerke ich erst hier, wie wertvoll ein strukturiert-geregeltes Leben ist und wie tief es sich in meine Welt eingebrannt hat.

Doch richtig cool ist überall seine Freuden haben.

Und sagt mir mal, dass ich, der Don, nicht cool bin.

(Und für einen solchen Post müsstet ihr euch erst einmal anmelden XD)

Ich habe mitbekommen, dass man über ein paar Zusatzfunktion sehen kann, wer auf seinen Blog geht.

Danke für das Interesse von Euch Verwandte und Freunde. (Obwohl ich sagen muss, dass hier wohl das freundschaftliche Interesse schwindet, was!!!) HAHA. (Soll verdeutlichen, dass das Ironie war… Oder hiesz das Sarkasmus? Irgendwie komme ich mit meinem Abitur nicht weit.)

Zurück zum Thema „Meine Seite besuchen“:

Von mir noch lieben Grusz an die Leser vom DED, ich bin erstaunt vom Interesse meiner Vetragspartner!

Time flies


The time is really passing week by week. The everyday life does not bring many new stories.

7 months here, leaves 4 to go.

What am I missing?

Kebab

Good chocolate

Cheese

Satisfied Germans

This country has much to give, but you have to be open for it.

I’m realizing how wonderful organized life can be. I’m missing it, actually.

However, cool is, being happy everywhere.

And who is cool, when not me?

(Hi mom, if you read this!)

By the way, blog statistics show me who’s visiting me. You haven’t for a long while! Ok, I’m not writing often I know…

However, my contract partner is strongly interested in me, how lovely.

Ringen in Kambodscha

21. Januar 2010

Meine Freunde aus meinem ehemaligen Ringer Verein und ich erkundeten Kambodscha: Mit dem Bike!

Wir haben uns alle Enduros gemietet und mit einer Gruppe von 5 Mann sattelten wir auf.

Einmal rund um Kambodscha fuehrte die Reise.

Wir genossen mit Angkor Wat ein wenig Kultur und fuhren dann in die Wildnis.

Die Natur, ein wenig ab von dem Tourismus ist immer noch einzigartig.

Wasserfaelle und Urwaelder sind einfach beeindruckend.

Eine Piste war unglaublich. Wir brauchten 2 Tage, da die Strassenverhaeltnisse einfach viel Zeit raubten. Abgebrochene Kupplungshebel, gerissene Bautenzuege, der kleine Scheiss gehoerte dazu.

Ich glaube es war vor allem deswegen so schoen, weil alle von uns die Zeit mit viel Lachen verbringen konnten. Dazu gab es entweder Anlass durch Pannen, oder, wir schufen ihn selbst.

Schliesslich am Strand angekommen goennten wir uns Entspannung mit viel Massagen und gutem Essen.

Unvergesslich und unbeschreiblich:

Wrestling with Cambodia


My friends from Germany and I rented dirt bikes.

Riding through Cambodia showed us wonderful sights. We enjoyed waterfalls, jungle and a beautiful landscape.

We took one tour through the woods and due bad streets, or even no streets it took us 2 days.

After seeing Angkor Wat, nature and Phnom Penh we relaxed the rest of the days at the beach in Sihanouk Ville.

It was incredible.

No bad Injuries but enough small accidents made the ride amusing.If there was nothing to laugh we created something…

Andere Welten

21. Januar 2010

Ein bisschen Thailand hat mir bereits einen riesigen Unterschied zwischen den Laendern gezeigt.

Weltoffen, das waere wohl eine gute Beschreibung. Ich vermute die Zeit der Roten Khmer hat vielen Kambodschanern das mitdenken genommen. In Thailand hielten einfach Leute an und fragten, ob sie uns auf ihrem Pickup mitnehmen koennen, oder, ob wir eine Uebernachtung brauchen.

Ich reiste mit Ronja und Georg und wir rasten in eilest Tempo durch Nordthailand.

Die Natur ist einfach faszinierend und  neben dem unglaublichen Angebot an Erlebnis-Tourismus schafften wir es dann doch nochmal weg von Zivilisation zu kommen.

Ein bisschen an den Bergkaemmen entlang und durch die Fluesse durch marschieren machte uns mit dem natuerlichen Nordthailand vertraut. Papaya vom Baum klauen, Bananen pfluecken, all das gab mir das Gefuehl, nachdem ich suchte: Freiheit!

Bilder von diesem Trip kommen sobald meine beiden Kumpanen sie mir schicken.

Other worlds


Northern Thailand in a short trip was fascinating. Me, Ronja and Georg were taking busses and tramping, having no aim, but enjoying the days and the country.

Beside all kinds of adventure tourism, we managed visiting parts without civilization.

Walking through the river and mountains, seeing some snakes and eating fruits out of nature satisfied me and made this trip wonderful.

Pictures are coming soon.

Tore

23. November 2009

Wir haben nun in Battambang eine Maennerliga. Es haben sich insgesamt 8 Mannschaften fuer diese Liga angemeldet.

Faszinierende Geschichte, da es tatsaechlich professionell ablaeuft.

Meine Arbeitsstelle hat diese Liga organisiert.

Ich coache ein Team bei ASPECA, einem Kinderheim. Viele meine Spieler sind zwischen 17 und 20 Jahre.

Ich darf mitspielen, obwohl ich Trainer bin. Das macht die ganze Sache natuerlich aufregender…

Wir hatten mittlerweile das 3. Spiel.

Unser 1. War gegen den Titelfavoriten: Baitong. Der Mannschaft, die Geld hatte, um Spieler einzukaufen.

Diese Jungs haben mich sogar gefragt, ob ich ihr Trainer werde. Doch reiche Jungs sind nicht die Zielgruppe unserer Arbeit.

Wir schafften trotz fehlender Vorbereitung das 1:1.

Im 2. Spiel war ich krank, doch wir gewannen 2:0.

Nun war am Samstag das 3. Spiel gegen den bisher Tabellen-Ersten: Crossroad.

Ich bin mit meiner Koerpergroesse etwa ein Panzer.

Leider habe ich auch durch eine lange Auszeit, aufgrund einer Fussverletzung viel von meiner Fitness verloren, doch nun spielte ich als Mittelstuermer, und wenn ich dann auch mal in Fahrt kam, stellte sich besser Nichts im Wege.

Ich schoss eine wunderbare Flanke in den Strafraum und ein Gegenspieler nahm Hand.

Elfmeter.

Ich ging zu meinem Co-Trainer, der Kapitaen ist und fragte wer schiessen sollte.

Er ist einer unserer besten, doch verletzt.

Er sagte ich. Ich fragte ob er sicher sei. Er war es.

Ich ging in Position und mir gingen einige Sachen durch den Kopf:

-          Ich bin der Trainer

-          Ich bin der Weisse

-          Das ist das wichtigste Spiel

Klar war, Friedrich koennte sich zum Affen der Nation machen.

Ich war bereit, da kam mein Kapitaen und fluesterte mir was ins Ohr. Ich hoffte ein Tipp welche Ecke, sodass ich ihn spaeter die Schuld geben konnte. Nein es war „God bless you.“

Tor! Ok, schlechter Schuss, doch meine ueberwaeltigende Antaeuschung (die leider den Torhueter nicht in die falsche Ecke spring liess) machte diesen Ball unhaltbar.

Ok, es war Glueck. Ein Bisschen.

Und wir gewannen 1:0.

 

Englisch:

Goals


Battambang has a Men’s’ league, which is organized by organization.

I am coaching one of the 8 teams and am allowed to play to.

We had the first game against the probably most difficult enemy.

However, we played 1:1.

This team (Baitong FC) is the only one which has money and actually bought players. They asked me to be there coach, but rich kids aren’t our group, we support.

However, we won the 2nd game. I was sick, but we won 2:0. Great.

Saturday, we had our 3rd one. It was against the first team in the rankings: Crossroad.

I played as a striker. Honestly I am the biggest guy and like a tank, but unfortunately this makes e pretty low at the beginning, until everything is rolling.

A wonderful flank which came from me was caught with the hands of an opponent.

Penalty.

My team captain and co-trainer decided me to shoot.

I knew this means the white coach is shooting in the probably most important game.

He whispered something in my ear, unfortunately not the decision which corner I should choose.

Just: “God bless you.”

He did.

1:0 and it stayed until the end.

We won and are heading towards the finals.

Spiess voran

5. November 2009

Aufgrund der reichen Teilnehmerzahl, die mir die Auswahlmannschaft, der U16 Jungen aus der Region Battambang beschar, war das Training schier unmoeglich, oder nutzlos.

Disziplin im Training gab es, allerdings war es auch nicht das groesste aller Kunstwerke 3 bis 5 Spieler im Griff zu haben.

Dass schliesslich bei dem Testspiel 11 erschienen sorgte bei mir, fuer nicht allzu grosse Ueberraschung.

Ich wurde in dieser Mannschaft als Trainer eingesetzt, um zu testen, ob es noch eine Moeglichkeit gibt die eigentlich 25 Spieler zu einer Fussballmannschaft zu formen.

Da mein klug durchdachter Saisonplan, bereits im Ordner „Useless“ verschwand, begann ich mit Wochenplaenen. Doch Regen und Spieler versetzten mich in einer mittel-schweren Verzweiflung. Ich habe schliesslich, nach 3 Wochen Beobachtung, mit meinem Chef die Lage ausgewertet: Aufloesung der Mannschaft und die Treuen Seelen wurden in mein neues Team uebernommen.

Nun habe ich ein neues Team, dass aus Jungs besteht, die 17, oder aelter sind. Somit werde ich nun die am 7.11 beginnende Liga als Trainer und Mitspieler begleiten.

Da ich manchmal ein wenig verzweifelt bin, habe ich meine Hobbies verstaerkt:Kuecheneingangssportgeraete

Sport machen gehoerte schon immer zu den Favoriten

Doch nun neuestes Hobby:

Angepasst

Passend gekleidete und kulturell angepasste Touristen fotografieren

Es ist keine Gehaessigkeit, die sich bei mir einstellt, lediglich ein gutes Stueck Humor. Ganz sicher.

English:

Speer ahead


I actually coached the U16 boy’s selection team of Battambang, to see if it’s possible to get them back in order and form a team.

Sad but true, my season plan went into the junk-folder and my weakly training plans failed because of weather or the lack of players.

Discipline while training was no big deal for me. I’m proud to manage 3 to 5 players. NOT!

However, after an evaluation with my boss, we decided to cut the team and take the 3 loyal players into my new team.

Here I’m having 12 to21 players each training and will lead them through the on Saturday beginning league, as coach and player.

Because I sometimes feel useless, or unhappy I decided to improve my hobbies:

Sports always was my best, but my latest is taking pictures of cultural sensitized and respectful tourists.

This is no spitefulness of me, just a sense of humor. Believe me…

Perspektive

23. Oktober 2009

Vor ein paar Wochen bin ich mit einem kambodschanischen Trainer nach Routanakmondul gefahren. Ich wuesste garnicht wohin und warum wir fahren, doch er sagte bloss wir fahren – mit meinem Motorrad.

Warum er nicht sein kleines Moped nahm verstand ich, als er hinten drauf sass und bei den Schlagloechern nur lachte. Es gab quasi keine Strasse…

Hammer Tour! Vor allem wenn ploetzlich eine Horde von Kuehen ueber die Strasse laufen. Sie laufen in einer Linie, ohne Halt. Wer staerker ist, ist keine Frage.

P1000296

Da meine Bremse versagte hiess es nur noch Luecke suchen.

Der Trainer schrie ziemlich spitz, aber als wir mir voll Karacho heil durch waren kam wieder das vertraute Lachen.

An der Schule angekommen stellte sich raus, dass wir ein Fussballtournier organisierten. Ich war quasi der „weisse“  Chauffeur. :)

Das Tournier ist in einem frueheren Artikel angedeutet.

Zufaellig lernte ich bei dieser Aktion einen Typen kennen, der fuer 2 Jahre dort Englischlehrer ist und aus den Staaten kommt.

Wir unterhielten uns und kamen gut klar. Ein cooler Typ.

Nach einer Woche rief er an und erzaehlte, dass nach unserem Tournier viele Kinder gibt, die gerne Fussball spielen wuerden. Es gebe sogar 3 kambodschanische Englischlehrer, die coachen koennten.Schlammtournir

Natuerlich fehlte es an Mitteln, wie Trikots, Baelle, Trainerkenntnisse…

Zufallig habe ich gerade eine Trainerausbilding geschrieben. Das ist super.

Als ich nun einen Freund vom DED anschrieb, ob sie noch Baelle haetten sagte er es gebe leider keine mehr. 1 Tag spaeter rief er an und sagte es seien ca. 40 Baelle in der Botschaft aufgetaucht.

Der Plan ist nun folgender:

Wir holen naechste Woche die Baelle aus der Hauptstadt.

Dann fahre ich in 3 Wochen nach Routanakmondul, unterrichte meine Trainerausbildung und werde danach ein Mustertraining mit den Kindern geben. Bei dieser Gelegenheit koennten sich die zukuenftigen Trainer einen Eindruck verschaffen und der DED eine offizielle Uebergabe machen.

In diesem Land gibt es eigentlich keinen organisierten Sport.

Die SALT Academy hab in dem Distrikt Battambang nun zusammen mit anderen Organisationen bereits viel erschaffen.

In dem Distrikt, wo wir jetzt ein neues Projekt starten wollen gibt es Garnichts.

Kinder gehen zum Teil zur Schule, viele muessen arbeiten. Drogen sind ein riesiges Problem. Aber ohne Perspektive hilft auch nicht das Wissen, dass es ungesund ist.

Ich sehe dieses Projekt als kleinen Schritt und grosse Chance.

Ich werde es in den folgenden Monaten weiter dokumentieren, mal sehen, wie sich dieser Musterplan noch aendern wird. Er wird es 100 %ig!

 

Neuestes:

Wir kamen Morgens an der High School im anderen Distrikt an. Phy und ich gaben Unterricht in Training, 1.-Hilfe und alter spezifische Elemente des Trainings. Alles was verstaendlich und nuetzlich ist.

Der Raum war ein bisschen dunkel, da die Schule kein Strom hat. Einer der zukuenftigen Trainer war am 1. Tag nicht da, doch die anderen Beiden wohl auf.

Am 2. kam Michael dazu. Wir fuhren wieder einmal die ungetaerte Strasse 40 Km in den anderen Distrikt und gaben noch einmal Unterricht fuer die Trainer, sprachen dann mit den Spielern ueber Fairplay und Drogen und gaben ein Mustertraining.

Phy, mein Helfer musste immer alles, was ich auf Englisch sagte, uebersetzen.

Aber es funktionierte super und die Schueler schienen ueberrascht zu sein, dass ein Lehrer auch zugibt mal Drogen probiert zu haben, doch ich erklaerte es sein nie zu spaet um sich dagegen zu entscheiden.

Wie bei Hollywood.

Die anderen Lehrer wiederrum fanden es nicht ganz so gewohnt, denke ich.

Jedenfalls uebergaben wir die Baelle und Trikots.

Nun wird interessant, wie lange sich die Freude und das Interesse der Spieler halten wird.

Ich werde weiter das Projekt begleiten…

Michael, vom DED, hatte ermoeglicht die Baelle von der deutschen Botschaft zu bekommen. Er wird einen Bericht ueber die bisherige Story schreiben.


English:

Perspective


The story began some weeks ago. I didn’t know where or why we were going.

The only thing I knew was, the Cambodian coach and I are going with my bike.

It was a cool tour, bumps and holes, nonstop.

However the crossing cows were really dangerous, they don’t look or react on bikers. The slalom was funnier for me, than for the coach…

This road was the reason, why he didn’t take his small bike, I guess.

When we arrived at a school I understood that we are organizing a tournament in this district.

In Cambodia it’s still a great problem that there’s no organized sport. The kids go to school or work. You can get drugs everywhere and because of missing perspectives the kids take them.

Sport sometimes can be a chance to come out of it.

However, I met a cool guy from Peace Corps at the high school.

After the small and muddy tournament (briefly described in an article before) so many kids were motivated to play soccer.

So Bob called me and told he has 3 coaches and 20 kids. Only material is missing: Balls, tricots, coaching knowledge, whatever.

I just ended writing my trainer course, so I thought I could teach it, when I go there.

I asked a friend from the German development service and he said that balls exist, we could get.

Now this is the plan so far:

We will get the balls next week. In 3 weeks I’ll go to Routanakmondul, teach the coaches, give them material and after the lesson, I’ll coach the kids, so the coaches get an impression and the German development service could officially give the balls to the high school.

Perhaps I could guide this project the whole next year.

It is just a small step, but a great chance.

Let’s see how this will develop and how often our plan will change…

 

Latest news:

We went to this district in the morning.

One of the 3 new coaches wasn’t there the first day, but we taught the lessons anyway.

Training, first aid an age specific key elements were the topic.

The next day a Michael from the DED came with us.

We gave a last lesson for the coaches, soke with the players about fair play and drugs and gave training, so the new coaches could get an impression.

The plan really worked out, now it’s going to be interesting how long the excitement is going to stay and if this project will keep running. I will guide it the next weeks. Let’s see.

Unsere Hoehle

19. Oktober 2009

Mittlerweile habe ich mit Matze auch eine Wohnung bezogen.

Wir geniessen die all-Umsorgung unserer Mami – das ist unsere Vermieterin, die bei der Vorstellung nicht zu kurz kommen darf, da sie einen wesentlichen Teil zur Gemuetlichkeit beitraegt.
So versteht sie mit wahnsinnig praeziser Mimik und Gestik und auf Khmer (Landessprache in Kambodscha), aber nur auf Khmer,  mehrmals wichtigste Punkte zu erklaeren, dass wir beispielswiese in unserer Wohnung, unsere Schuhe auszuziehen haben und wie wir einen Wischmop benutzen koennen. Auch interessant zu wissen. Aber da nunmal hier alles gefliest ist, reicht das Wasser rueber-kippen.

Unsere Kueche ist im staendigen Kampf zwischen uns und den Katzen. Unsere Feinde haben sogar schon ein Neugeborenes auf unser Kuechendach, wo wir nicht ran kommen und nun staendig das Kampfgeschrei aushalten muessen.SchlachtfeldDie Ameisen werden hier nicht als zusaetzlicher Feind aufgefuehrt. Sie sind ueberall und nicht aufzuhalten.

Neues:

Ich ging unwissend die Stufen zu meiner Residenz herauf, da hoerte ich es: Die Katze.

Das etwa Handgrosse Biest hatte bereits den Flur erobert und schlug uns somit in unser gesichtertes Wohnzimmer zurueck.

Kampfgebiet

Sie war blind und vermagert.

Ich rief mein Vermieter hoch, der zu jeder Tageszeit sagt, er sei „busy“, doch in seiner Vollbeschaeftigung findet er immer wieder Zeit fuer uns.

Er entfernte mutig das Katzenbaby.

Die Nacht war ruhig.


English:

Our cave


Me and another volunteer, Matze, are living together in a flat we rented.

It is in the 3rd floor and has a wonderful sight over the city.

I want to use the chance to introduce our Mami, she is our Landlord, actually. She earned her name, while putting all of our stuff into our shelves and cleaning everything. While cleaning, she actually managed to explain us, how to clean a house and to take our shows off, while going into it.

Everything was on Khmer, although we couldn’t understand it. But her extraordinary gesture was overwhelming and understandable…

However, our wonderful kitchen became a combat field.

The cats and we are fighting for every meter. The new born cat baby on our kitchen roof (where we can’t reach it) was a heavy attack on us. Now we are struggling every day, hearing the powerful battle shouts.

 

Latest news:

 

I was on my way upstairs. Suddenly the noise was extreme loud. Like in a bad dream I saw it. The baby cat had taken over our floor.

I called my landlord and got the typical response „ba ba ba ba, I busy now“. 10 minutes later he knocked on the door. Actually we don’t have a door, it’s a metal defense. A door would keep out the cats!

However, he took the cat out of our residence.

All silent on the western front.

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